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· Schulters, J., Knab, M. (1999): Bierologie.- Nürnberg: Carl, Getränke-Verl.
· Narziss, L. et al. (1988).- In: Brauwelt [1988] S. 866 ff. und 916 ff.
Bei den alkoholfreien Bieren handelt es sich um relativ junge Sorten, die sich erst seit wenigen Jahren (bei nur mäßig steigendem Marktanteil) etabliert haben.
Beim Brauprozess wird die Alkoholbildung entweder schon bei der Gärung mittels Spezialhefen unterdrückt oder aber der Alkohol nachträglich eliminiert. Die Verminderung des Ethanolgehaltes von 'Normalbieren' kann durch Abdampfen des Volumens und anschließender Verdünnung erfolgen oder durch Umkehrosmose. Wegen des geringen Alkoholgehaltes sind diese Biere anfälliger gegen Verderb durch Mikroorganismen und müssen mit entsprechend hohem Hygieneaufwand hergestellt und abgefüllt werden.
Alkoholfreie Biere gibt es in mehreren Geschmacksvarianten, oft mit betont würziger Note. Der Stammwürzegehalt beträgt je nach Sorte 7 bis 12 Prozent, der Alkoholgehalt (in Vol.-%) muss wie bei allen alkoholfreien Getränken unter 0,5% liegen.
Für Alkoholabhängige, die sich von ihrer Sucht befreien wollen, sind allerdings auch solche Biere tabu. Dies betonen Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker.
Alkoholfreie Biere werden seit längerem auch in Bio-Qualität in mehreren Sorten angeboten.

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