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Verbrauchertipp

Alle Dicksäfte und Sirupe aus dem Bio-Laden enthalten keine Konservierungsstoffe und sollten kühl gelagert und nach Anbruch rasch verbraucht werden.

 

 


Schrot&Korn 6/ 2001

Das grosse Lebensmittellexikon, Pinguin-Verlag, Innsbruck (3. Aufl., 1985)

www.naturkost.de/schrot&korn/sk9903e1.htm

 


Apfeldicksaft

Apfeldicksaft gehört in die Kategorie der Fruchtdicksäfte. Dies sind konzentrierte Fruchtsäfte, meist aus Apfel- und Birnensaft. Sie sind relativ lang haltbare konzentrierte Fruchtzucker.

Apfeldicksaft, auch Apfelfrucht oder Apfelsüße genannt, wird ausschließlich aus Äpfeln hergestellt. Dem Presssaft wird in mehreren Verarbeitungsschritten nach und nach Wasser entzogen. Für ein Kilo Apfeldicksaft werden ca. 9 Kilo Äpfel benötigt.

Apfeldicksaft liefert pro 100 Gramm etwa 80 Kilokalorien weniger als weißer Haushaltszucker. Er hat jedoch eine ebenso hohe Süßkraft, das heißt, man kann mit ihm effektiv Kalorien einsparen, ohne dabei auf Süße zu verzichten. Der Dicksaft enthält etwa zwei Teile Fruchtzucker und einen Teil Traubenzucker. Durch seinen milden, leicht fruchtigen Geschmack eignet er sich sehr gut zum Süßen von Müslis, Desserts, Quark- und Joghurtspeisen. Auch süß-saure Hauptgerichte lassen sich damit abschmecken. 

Während Apfeldicksaft ein typisches Produkt von Naturkost- und Reformhausläden ist, ist Apfelkraut (auch Apfel-Birnenkraut) eine altbekannte, heute aber eher vergessene Zubereitung aus Äpfeln, auch einer geringen Menge Birnen und Zucker. Anders als der zähflüssige Dicksaft ist Apfelkraut normalerweise streichfähig und kann wie Honig als Brotaufstrich und in der Küche verwendet werden.

 


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