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· Schulters, J., Knab, M. (1999): Bierologie.- Nürnberg: Carl, Getränke-Verl.
Das Bockbier soll aus Einbeck (Niedersachsen) stammen. Aus dem 'Ainpökisch' Bier wurde im Laufe der Zeit der 'Bock' oder der besonders starke 'Doppelbock'. Beim Brauen erfolgt eine stärkere Malzschüttung als z.B. beim Pils oder Export, das Jungbier wird verhältnismäßig lange und kalt gelagert, bis die gewünschte Endreife erreicht ist. Der Charakter des untergärigen Bieres ist ausgesprochen vollmundig und malzbetont; die Farbe reicht von hell über goldfarben bis dunkelbraun (dunkle Varianten). Das hauptsächlich in Bayern und Niedersachsen verbreitete Starkbier wird oftmals nur als Saisonbier angeboten, meist in Wintermonaten, in der Fastenzeit oder im Mai ('Maibock').
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 8 - 10 °C.
Der Stammwürzegehalt liegt regelmäßig bei über 16%, bei Starkbieren mit der Endung -ator (z.B. Salvator) bei über 18%; der Alkoholgehalt beträgt 6 bis 8,5 Vol.-% (manchmal auch darüber).

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