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A. Meyer: Das Lexikon der gesunden Ernährung, 3. Auflage, April 2002

 


Würzsoßen

Würzsoßen sind industriell gefertigte Produkte, die den verschiedenen Gerichten eine bestimmte Geschmacksabrundung geben sollen. Sie sind meist hochkonzentriert und werden nur in sehr kleinen Mengen verwendet.

 


Sojasoße

Diese eiweißreiche Würzsoße stammt aus Asien und wird schon seit Jahrtausenden aus Sojabohnen mittels eines komplizierten Fermentationsprozesses hergestellt.

 

 

Dafür werden die Sojabohnen gekocht, teilweise noch mit geröstetem Weizenmehl vermengt, oder nur mit Wasser und Meersalz versetzt. Anschließend wird durch Milchsäurebakterien die Gärung in Gang gesetzt, die bis zu drei Jahre dauern kann.

Vor dem Abfüllen wird die Sojasoße gereinigt, gekocht und gefiltert. Die Mehrzahl der bei uns im Handel erhältlichen Sojasoßen wird jedoch nicht mehr nach diesem traditionellen Verfahren hergestellt, sondern in wenigen Tagen mit chemischen Hilfsmitteln produziert.

Diesen wird als Geschmacksverstärker oft Natriumglutamat und zur Konservierung Natriumbenzoat zugesetzt. Beide Stoffe gelten als allergieauslösend und sollten von betroffenen Personen möglichst vermieden werden.


Welche Verwendungsmöglichkeiten git es?

Sojasoße wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet.

 

Die helle Sojasoße mit mild aromatischem Geschmack findet hauptsächlich Verwendung für helles Fleisch und zartes Gemüse.

Die dunkle Sojasoße, kräftiger im Geschmack und mit Zuckercouleur gefärbt, passt zu herzhaften Gerichten.

Die süße Sojasoße ist hauptsächlich in der indonesischen Küche im Gebrauch.


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