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Lange Zeit wurde von der Naturkostbranche das Tiefgefrieren abgelehnt, da Transport und Lagerung viel Energie verbraucht. Da der ökologische Landbau jedoch weniger fossile Energie verbraucht als die konventionelle Landwirtschaft, sind Bio-Tiefkühlprodukte umweltfreundlicher hergestellt, als konventionelle Tiefkühlware. Einen Teil der Ersparnis macht aus, dass die Pflanzen ohne Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel wachsen.
Beim Einfriern gehen relativ wenig Vitamine verloren. Auch während der Lagerung verliert Obst und blanchiertes Gemüse nur etwa 3% an Vitamin C pro Monat. Der Verlust an beta-Carotin, Vitamin B1 und B2 liegt bei noch geringeren Werten. Mineralstoffe bleiben weitgehend erhalten. Gerade Kräuter enthalten sehr viele Mineralstoffe, sodass viele Speisen mit der Zugabe an Kräutern nach dem Kochvorgang aufgewertet werden.
Bei Pilzen und Hülsenfrüchten schließt der Tiefkühlvorgang Zellulose und Eiweißverbindung auf, wodurch die blähende Wirkung weitgehend verloren geht.

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