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Dem Saft der Roten Johannisbeere wird in erster Linie eine appetitanregende und harntreibende Wirkung zugeschrieben; verdünnt mit Wasser wirkt er fiebersenkend und erfrischend.

Außerdem soll er auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Gefäße und der Verdauungsorgane haben. Nicht jede Wirkung ist wissenschaftlich belegt, es wird aber vermutet, dass sich der hohe Vitamingehalt zusammen mit Phosphorverbindungen günstig auf Darm, Galle und die harnableitenden Organe auswirkt und auch die Anfälligkeit zur Gallensteinbildung vermindert wird.

Saftmischungen aus Roter und Schwarzer Johannisbeere vereinigen die gesundheitsfördernde Wirkung der beiden Beerenfrüchte und schmecken auch weit besser als der reine Saft der jeweiligen Frucht.

 

 


Schwarze Johannisbeeren, in Österreich auch "Gichtbeeren" genannt, enthalten außergewöhnlich viel Vitamin C: Werte von 180  - 200 mg/ 100 ml sind keine Seltenheit.

Die Farbstoffe der Beeren enthalten Carotene, die Vorstufen von Vitamin A.

Weiterhin enthalten Johannisbeeren Niacin, Pantothensäure, Kalium und viel Calcium und Eisen.

 


Johannisbeersaft

Zur Saftgewinnung verwendet man meist nur die roten und schwarzen, seltener die weißen Beeren. In Österreich werden die Johannisbeeren auch "Ribiseln" (lateinisch: Ribes) oder "Gichtbeeren" genannt. Die schwarze Johannisbeere wird im schweizerischen und französischen Sprachgebiet als "Cassis" bezeichnet. Aus der Frucht wird ein berühmter Likör bereitet, der gerne mit Sekt aufgegossen wird ("Kir Royal").

 


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