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Die Hefen vergären den Zucker zu Alkohol und bieten damit den Hefen eine Nahrungsgrundlage. Die Bakterien wiederum verwandeln den Alkohol in Glucoronsäure und weitere organische Säuren wie rechtsdrehende (L+)-Milchsäure und Essigsäure; das fertige Getränk enthält neben den genannten Säuren verschiedene Vitamine vor allem der B-Gruppe (B1, B2, B3, B6, B12), daneben Vitamin C, Folsäure, Enzyme, antibiotische Stoffe und eine geringe Menge Restalkohol (der Alkoholgehalt beträgt im Durchschnitt 0,5%).
Der Geschmack des Kombucha-Tees ist süß-säuerlich und erinnert zunächst an Most, kann aber nach längerer Gärung einen "Essigstich" annehmen.
Die besondere gesundheitliche Wirkung soll vorwiegend auf der Glucoronsäure beruhen, der eine entgiftende Wirkung zugeschrieben wird. In der russischen Volksmedizin ist Kombucha insbesondere als Heilmittel gegen Magen- und Darmbeschwerden sowie Alterskrankheiten wie Gelenkbeschwerden und Arterienverkalkung bekannt. Gesichert ist eine leicht desinfizierende und abführende Wirkung. Für Diabetiker ist das Getränk nicht geeignet, da es bis zu zehn Prozent Zucker enthält.
www.agrarbiotechnologie.de/ggetraenke/kombucha.htm
www.diabetes-austria.com/EssenUndTrinken/EssenTrinken.htm
http:/ www.kombucha.de
http:/ www.hobbythek.de/archiv
Der Begriff "Kombucha" stammt aus Ostasien und bedeutet direkt übersetzt "Tee des Kombu" (koreanischer Arzt, um 400 n. Chr.). In Südrussland und dem östlichen Balkan war Kombucha schon seit dem Mittelalter als eine Art Universalheilmittel zur inneren Reinigung und Regeneration des Körpers bekannt, bevor der "Teepilz" in den 1920er Jahren im Kaukasus als Lebenselexier und "Jungbrunnen" wieder entdeckt wurde.
Kombucha hat mit dem bekannteren Kefir gemein, dass beide Getränke mit Hilfe von Pilzkulturen hergestellt werden. Dabei handelt es sich um gesundheitlich unbedenkliche sog. Mikropilze, die dem Menschen seit jeher bei der Herstellung von Lebens- und Genussmitteln (Bier, Brot, Wein etc.) hilfreich sind.
Der Teepilz, auch Wolgaqualle genannt, ist eine zähe gallertartige Masse aus verschiedenen aktiven Essigsäurebakterien und Hefen. Basis des Getränks ist meist schwarzer Tee, als weiterer Rohstoff wird Zucker benötigt. Die Originalkulturen werden üblicherweise von Hand zu Hand weitergegeben, da sich der Pilz ohne Schaden zu nehmen leicht teilen lässt. Nicht selten findet man in Bioläden und Reformhäusern Adressen von Leuten, die gern etwas von ihrer Kultur abgeben.
Das saure Milieu sorgt dafür, dass sich normalerweise nur die "richtigen" Bakterien in der Lösung halten. Wenn jedoch unsauber gearbeitet wird, ist es nicht auszuschließen, dass sich zusätzliche Mikroorganismen ansiedeln und die Kultur verderben.


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