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Olivenöl stammt aus den Früchten des Ölbaumes (Olea europaea), den Oliven.
Es ist das in den Mittelmeerländern am meisten verwendete Öl.
Von höchster Qualität ist das helle Öl aus erster Pressung, das ?Native Olivenöl extra?. Überboten wird dieses nur noch durch "die Blume des Öls". Hier wird die austretende Flüssigkeit der Oliven vor der Pressung aufgefangen.
Dann folgt das Öl aus zweiter Pressung, das ?Native Olivenöl?.
Kaltgepresstes, unraffiniertes Olivenöl enthält 76% einfach ungesättigte und 8% zweifach ungesättigte Fettsäuren.
Dem bei der Pressung verbleibenden Ölkuchen werden auf chemischem Wege die restlichen Ölbestandteile entzogen. Sie sind Ausgangsstoff für minderwertige Olivenöle, die wegen chemischer Zusätze und Raffination abzulehnen sind.
Hersteller biologischer Olivenöle bieten ausschließlich extra natives oder natives Olivenöl an.
Wegen seines feinen Eigengeschmacks sollte man natives Olivenöl vorzugsweise für Salate und Rohkost verwenden. Jedoch ist Olivenöl wegen seines hohen Gehalts an einfach ungesättigter Ölsäure bis 170°C erhitzbar und daher auch zum Kochen, Braten und Backen verwendbar. Vorsicht: Nicht bis zum Rauchpunkt erhitzen!
Durch den hohen Gehalt an Ölsäure senkt Olivenöl den Cholesterinspiegel, ohne das sog. ?gute? HDL-Cholesterin anzutasten.


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