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Die kräftig dunkelrote Farbe ist auf das Glucosid Betanin zurückzuführen, das zu den besonders gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen gerechnet wird. Das im Saft reichlich enthaltene Betanin wird auch zum Färben von Lebensmitteln verwendet, ist aber nur wenig kochbeständig.

Die Kohlenhydrate liegen fast ausschließlich in Form von leicht aufnahmefähigem Zucker vor (ca. 8 g/ 100 ml). Bei den Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Natrium, Magnesium und Calcium zu nennen. Darüberhinaus enthält Rote-Bete-Saft verschiedene Eiweißbausteine von unterschiedlicher Wertigkeit (Asparagin, Glutamin, Betain).

Bio-Rote-Bete-Saft wird von verschiedenen Herstellern meist mit Zusatz von Zitronensaft, seltener Sanddornsaft, angeboten, was den an sich eher niedrigen Vitamingehalt "aufpeppt".

 

 


Der Rohsaft, der verdünnt am besten vertragen wird, gilt als ausgezeichnetes Kräftigungsmittel bei Blutarmut, allgemeiner Schwäche und nach Infektionen.

Bekannt ist auch seine stark harntreibende, kochsalz- und harnsäureausschwemmende Wirkung, was den Saft zu einem gern verwendeten Diätetikum bei rheumatischen und arthritischen Beschwerden werden ließ. In einzelnen Untersuchungen wurde auch eine krebshemmende Wirkung der Roten Rübe beobachtet.

 


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