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Meinungen unserer Kunden
 

Oekotest, Ratgeber Kleinkinder, März 2002, Test: Babynahrung, Baby- und Kindersäfte

www.oekotest

www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi et al. (1987)

Tagwerk-Zeitung 2/2002: Warenkorb Schorlen

 


Merkmale kontrolliert biologischer und konventioneller Produkte

Führende Babykost-Hersteller haben sich bewusst für Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau entschieden.

Zwar müssen auch Bio-Kindersäfte den vorgeschriebenen Vitamingehalt erreichen, unnötige Vitaminzusätze, die bei den Eltern vor allem den Eindruck vermitteln sollen, "das Beste" für die Ernährung ihres Kindes getan zu haben, sind im Naturkostbereich tabu. Künstlich zugesetzte Vitamine haben nachweislich nicht die gleichen positiven Effekte wie Früchte mit dem entsprechenden natürlichen Vitamingehalt. Manche konventionelle Kindersäfte enthalten auch völlig unnötige Süßungsmittel.

Einige Babykost-Spezialisten aus der Bio-Branche bieten Frucht- und Gemüsesaftzubereitungen an, die bereits ab der 6. Lebenswoche zugefüttert werden können. Beispiele hierfür sind Karottensaft, Apfel-Karotten-Saft oder die Kombination Apfelsaft mit Fencheltee, wobei hier zwei Bedürfnissen gleichzeitig nachgekommen wird: Apfelsaft sorgt für den leicht süßen Geschmack und enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe; Fencheltee lindert die im Säuglingsalter häufig auftretenden Blähungen. Der originale Kindersaft von Beutelsbacher mit sieben verschiedenen Kultur- und Wildfrüchten wurde gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Ernährungsforschung unter Leitung von Dr. Udo Renzenbrink entwickelt. Er ist ab dem 4. Monat geeignet und soll mit für Säuglingsnahrung geeignetem Wasser verdünnt werden.

 


Säfte für Säuglinge und Kleinkinder

Saftzubereitungen für Babys und (Klein)Kinder sind besonders mild, reiz- und schadstoffarm.

 

Für Babysäfte, die für Kinder ab dem 5. Lebensmonat gedacht sind, sind eine Reihe von Besonderheiten zu beachten:

Babysäfte sind in der Regel säurearm. Das ist wichtig für Kinder, die schnell einen wunden Po bekommen. Gleichzeitig schreibt die EU aber auch einen Mindestgehalt an Vitamin C vor, den eigentlich nur Orangensaft erfüllt, auf den aber viele Babys und Kleinkinder empfindlich reagieren. Deshalb reichern die Hersteller ihre anderen Fruchtsäfte mit synthetischen Vitaminen an oder mischen Saft von Früchten unter, die besonders hohe Mengen an natürlichen Vitaminen aufweisen wie Acerolasaft oder Sanddornsaft. Säfte, die für jüngere Kinder (z.B. ab dem 3. Monat) beworben werden, müssen keinen vorgeschriebenen Vitamin-C-Gehalt erreichen.

Weiter muss auf Babysäften der Hinweis enthalten sein, dass 'Dauernuckeln' die empfindlichen Milchzähne schädigen kann. Darüber hinaus legt die EU-Richtlinie für Beikost besonders strenge Grenzwerte für Schadstoffrückstände fest.


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