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Im Naturkosthandel und in Reformhäusern findet man verschiedene Senfprodukte aus teilweise biologischen Zutaten ohne jegliche künstliche Säuerungsmittel und ohne Konservierungsstoffe (z.B. Meerrettichsenf, Senf mit Brennesselspitzen, Senf mit Kräutern der Provence, mit grünem Pfeffer, mit Knoblauch oder auch mit Honig für Kinder).

Wegen des volleren Aromas wird auch im Biohandel nicht entölter Senf bevorzugt.

 


Senf verwendet man zur Zubereitung von Soßen und Dressings und man isst ihn zu deftigen Wurstgerichten.

 


Gesundheitstipps

Die im Senf enthaltenen Senföle haben antibakterielle Eigenschaften.

 

Senf wirkt stark verdauungsfördernd und lindert Erkältungskrankheiten und Kreislaufschwäche durch seine durchblutungsfördernden Eigenschaften. Äußerlich angewandt in hautreizenden Umschlägen hilft er bei rheumatischen und neuralgischen Schmerzen, als Senfpflaster oder Senfspiritus. 


Welche Unterteilungen in weitere Gruppen gibt es?

Im Handel findet man weit über 100 verschiedene Senfzubereitungen.

 

 

Einige Beispiele sind:

Dijon Senf wird ausschließlich aus braunem oder schwarzem, nicht entöltem Senf hergestellt.

Milder Senf wird nur aus weißem Senf hergestellt.

Bayerischer süßer Senf wird aus braunen und weißen Senfkörnern hergestellt, die nur grob gemahlen, geröstet und mit Rohrzucker verfeinert wurden.


Was ist Senf?

Speisesenf ist eine bräunliche Würzpaste aus gemahlenen oder geschroteten Senfkörnern.

Je nach Sorte werden die schwarzen, braunen oder gelben Senfkörner getrocknet und vermahlen. Anschließend wird das Mahlgut mit Wasser versetzt und Enzyme wandeln das bitter schmeckende Glycosid in Allylsenföl um, das den typischen scharfen Senfgeruch und ?geschmack verursacht.

 

 


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