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Tropische Fruchtsäfte

Als tropische Zone wird der heiße und zugleich regenreiche Teil der Erde zwischen dem 23. Grad nördlicher und dem 23. Grad südlicher Breite bezeichnet. Von den mehr als 3000 Arten essbarer Früchte spielen nur etwa 10 - 15 auf dem Weltmarkt für die Herstellung von Säften und Konzentraten eine größere Rolle. Noch mehr als Früchte gemäßigter Zonen sollten Tropenfrüchte möglichst eng am optimalen Reifezeitpunkt geerntet und sofort verarbeitet werden, da "grün" gepflückte Früchte nicht mehr richtig nachreifen und überdies leicht verderblich bzw. schlecht transportfähig sind (vor allem Guave, Guanabana, Mango). Die Herstellung von Konzentraten ist bei Tropenfrüchten von besonderer Bedeutung, da sie so wesentlich ökonomischer als Direktsaft zum Konsumenten gebracht werden können. Einige stark pulpehaltige Säfte wie Guaven-, Mango- oder Papayasaft werden überwiegend zu Fruchtnektaren weiterverarbeitet.

Die meisten tropischen Fruchtsäfte sind von Natur aus kräftig gelb (orange) bis rot gefärbt (mit Ausnahme der "weißen" Säfte aus Ananas, Guave oder Guanabana). Sie sind in der Regel sehr empfindlich gegen Oxidation und neigen zu schnellem Braunwerden.

Fast alle marktgängigen Tropenfrüchte werden heute auch aus kontrolliert biologischer Erzeugung angeboten, ihr Marktanteil (vielleicht mit Ausnahme der Banane) ist aber ziemlich gering. Die bekannten Safthersteller der Naturkostbranche haben die wichtigsten Säfte bzw. Saftmischungen in Bio-Qualität schon seit geraumer Zeit im Sortiment. Biologisch erzeugtes Mangofruchtmark wird u.a. aus Indien importiert, Papayafrüchte aus biologischem Anbau kommen hauptsächlich aus Brasilien.

 


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