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Humbel
Bio Gin, 0,35 l
Qualität:DE-ÖKO-001
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Humbel
Bio Wodka, 0,35 l
Qualität:DE-ÖKO-001
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· George, H. (1996): Likörbereitung.- 9. Aufl.,

  Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

· Pischl, J. (1995): Schnapsbrennen.- 7. Aufl.,

  Leopold Stocker Verlag, Graz.

· Schrot&Korn 1/2001: 9-13 (H. Krautstein).

 


Spirituosen und die Bio-Branche

Anders als Wein und Bier sind die 'harten Alkoholika' im Naturkostbereich eine noch zu vernachlässigende Größe.

 

Dennoch kann man mittlerweile zu fast jedem konventionellen Produkt eine biologische Alternative finden. Bei den Herstellern insbesondere von Eierlikören, Obstbränden und Grappa handelt es sich sehr oft um Klein- und Familienbetriebe, die auf den Direktvertrieb setzen oder mit anspruchsvollen Gastronomen kooperieren.

Neben den hochwertigen Rohstoffen, die ausnahmslos aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen, schlägt auch das hohe handwerkliche Niveau bei der Preisgestaltung zu Buche.


Alkoholgehalt und Resorption im Körper

Der durchschnittliche Alkoholgehalt von Spirituosen beträgt bei Branntwein (z.B. Korn, Weindbrand, Whisky) zwischen 38 und 40 Vol.-%, bei Likör meist um 25 Vol.-%.

Mit dem Genuss von einem Glas (20 ml) Branntwein werden ca. 6 - 6,5 g reiner Alkohol aufgenommen (20 ml Likör: ca. 4g).

 

Die Hauptmenge des getrunkenen Alkohols wird vom Magen resorbiert und geht von dort direkt ins Blut. Abbau und Ausscheidung erfolgen über den Atem (ca. 10%) und den Urin (ca. 10%), der große Rest wird in der Leber 'verbrannt', wobei u.a. Fettdepots gebildet werden.

 

Alkoholmissbrauch kann schwere Gesundheitsstörungen verursachen, u.a. Leberzirrhose.

Um 7g reinen Alkohol (entspricht ca. 0,15 Promille) abzubauen, benötigt ein 70 kg schwerer Mann etwa eine Stunde; für Frauen ist der Reduktionsfaktor etwas niedriger, das heißt, sie benötigen für die gleiche Menge Alkohol einen längeren Zeitraum.


Herstellung von Spirituosen

Grundsätzlich geschieht die Gewinnung von Trinkalkohol durch Vergärung von stärke- und zuckerhaltigen Rohstoffen (wie z.B. Obst, auch Getreide, Kartoffeln, Melasse und Weintrester) mit anschließender Destillation.

 

Das heißt, die ausgegorene Maische (bei Weinbrand die Traubenmaische oder der fertige Wein) wird erhitzt, die Alkoholdämpfe werden zu einem Kühler geleitet und dort wieder kondensiert (verflüssigt). Der so gewonnene Alkohol trägt daher auch die Bezeichnung 'Destillat'; der ungenießbare Brennrückstand wird als 'Schlempe' oder 'Fusel' bezeichnet. Trinkbranntweine dürfen weder Methylalkohol ('Holzgeist') noch sog. Branntweinschärfer, die einen höheren Alkoholgehalt vortäuschen, enthalten.

 


Spirituosen

Bei Spirituosen handelt es sich um alkoholreiche Getränke (Alkoholgehalt mind. 20 Vol.-%, in der Regel höher), dazu zählen alle Arten von Branntwein, aber auch Liköre.

 

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Herstellung von Alkohol ein Staatsmonopol, das heißt, die Produzenten unterliegen der staatlichen Aufsicht. Die Monopolverwaltung, eine Abteilung des Bundesfinanzministeriums, kauft den ablieferungspflichtigen Sprit (= Trinkalkohol, Äthanol) auf, reinigt ihn und verkauft ihn weiter an die Trinkbranntweinhersteller.

 

Kleinbrennereien, die den Alkohol aus eigenen Rohstoffen (in der Regel Obstbrände) erzeugt haben, wird gegen Bezahlung der Branntweinsteuer eine begrenzte Menge zum freien Verkauf überlassen, allerdings ist es auch diesen Kleinverkaufsstellen untersagt, mehr als einen halben Liter auf einmal abzugeben.

 


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