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Tomatensaft ist sehr kalorienarm (50 kcal bzw. 210 KJ in 100 g frisch gepresster Ware), aber reich an Mineralstoffen (vor allem Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor) und Vitaminen (u.a. Provitamin A, Vitamin C und E). Bei den sekundären Pflanzenstoffen ist besonders das reichlich enthaltene Lycopin, Basis für die leuchtend rote Farbe, zu nennen. Lycopin zeichnet sich durch besonders intensive antioxidative Eigenschaften aus, d.h. es hemmt die Oxidation des arteriosklerosefördernden LDL-Cholesterins. Ergänzend zum Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose konnte in zahlreichen wissenschaftlichen Studien eine krebspräventive Wirkung des Lycopins beobachtet werden.
Eine schonende Verarbeitung frischer Tomaten zu Saft, Suppe usw. führt sogar zu einer besseren Verfügbarkeit des Lycopins für den menschlichen Organismus, da es durch den Verarbeitungsprozess aus den Zellen gelöst wird und selbst beim Erhitzen größtenteils erhalten bleibt. Auf Grund seiner hervorragenden Bioverfügbarkeit ist Tomatensaft eine echte Alternative zum Verzehr roher Tomaten: Während in 125 g Tomaten lediglich 4 mg Lycopin stecken, enthält ein Glas (0,2 l) Tomatensaft bereits ca. 20 mg.
Hinweise zum Verzehr: frischer Tomatensaft selbst gemacht
Man gibt Tomaten entweder in einen Entsafter oder püriert sie enthäutet und kleingeschnitten im Mixer. Etwas Salz, Pfeffer und frische Kräuter runden den Geschmack ab. Ein Schuss Pflanzenöl sorgt für eine bessere Verwertung der wertvollen Inhaltsstoffe, da sowohl Provitamin A wie auch Lycopin am besten in Verbindung mit etwas Fett aufgenommen werden.


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