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Vitamine sind Lebensnotwendige Substanzen, die vom Körper nicht oder nur in zu geringer Menge gebildet werden können. Vitamine müssen dem Körper regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden.
Vitamine unterstützen oder ermöglichen erst bestimmte Abläufe im Körper, wie die Eigenschaft als Coenzym, im Bereich des Stoffwechsels oder bei der Blutbildung.
Ein Mangel an Vitaminen führt immer zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an Vitaminen.Vor allem die antioxidativen Vitamine C und E und das Provitamin A, auch als Beta-Carotin bekannt, werden im Naturkosthandel als Nährstoffergänzungen angeboten.
Sie fangen freie Radikale ab, also aggressive sauerstoffhaltige Moleküle, die durch Umweltgifte, Ozon, Smog, Abgase, Zigarettenrauch, bei Infektionen und bei starker körperlicher Belastung und Stress entstehen. Freie Radikale werden zunehmend mit Entstehung verschiedener Krankheiten in Verbindung gebracht, wie z.B. Krebs oder Ateriosklerose.
Mit dem wohl bekanntesten Vitamin, dem Vitamin C, sind wir bei ausgewogener Ernährung ausreichend versorgt. Selbst bei einem vorübergehenden Mehrbedarf an Vitamin C, z.B. während einer Infektion, genügt es diesen durch Obst- oder Gemüseverzehr auszugleichen.
Eine dauerhaft hohe Vitamin C- Zufuhr wird sogar mit einem erhöhtem Nierensteinrisiko in Verbindung gebracht.
Als Nahrungsergänzungsmittel werden hier Säfte aus Schlehen, Hagebutten, Sanddorn oder Acerolakirschen angeboten, die besonders viel Vitamin C enthalten.. Diese Säfte werden sterilisiert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Trotzdem sind sie nach dem Öffnen oft nur wenige Tage haltbar.
Das Vitamin E gehört zur Gruppe der Tocopherole und ist ein fettlösliches Vitamin. Tocopherole kommen in der Natur bereits zusammen mit Fetten und Ölen vor und verhindern die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren, also das Ranzigwerden der Fette. Vitamin E stärkt zusammen mit den Vitaminen A und C und dem Spurenelement Selen unser Immunsystem und kann Krebserkrankungen vorbeugen.
Bei einer vollwertigen Ernährung ist die Versorgung des Körpers mit Vitamin E sichergestellt.
Vitamin E kommt hauptsächlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, wie z.B. in pflanzlichen Ölen, Nüssen, Vollkornprodukten, Avocados usw.
Um das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen antioxidativ wirkenden Substanzen nicht zu verschieben, sollte Vitamin E nur als Kombipräparat mit Vitamin C, Selen und Beta-Carotin eingenommen werden.Provitamin A, auch Beta-Carotin genannt, ist die Vorstufe von Vitamin A. Der Körper kann im intermediären Stoffwechsel dieses Provitamin in Vitamin A verwandeln.
Beta-Carotin kommt in allen grünen, gelben und orangen Früchten und Gemüsesorten vor.
In der Darmwand wird es dann zu Vitamin A umgewandelt.
Da Vitamin A in größeren Mengen in der Leber gespeichert werden kann, gibt es in unseren Breiten keinen Vitamin A-Mangel.Beta-Carotin gehört zu den umstrittenen Nahrungsergänzungsmitteln. Obwohl es in den natürlich vorkommenden Mengen zu den antioxidativ wirksamen Substanzen gehört, haben mehrere wissenschaftliche Studien ergeben, dass regelmäßig eingenommene höhere Dosen an Beta-Carotin das Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern erhöhen.Auch die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe werden teilweise einzeln (Vitamin B12) oder als Vitamin B-Komplex zur Nahrungsergänzung angeboten.
Zu dieser Vitamin-Gruppe gehören die Vitamine B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin H (Biotin), Vitamin B12 (Kobalamin) und Folsäure.
Mit Ausnahme der Folsäure kann man davon ausgehen, dass der Bedarf an diesen Vitaminen durch eine vollwertige Ernährung ausreichend gedeckt ist.
Immer wieder kontrovers diskutiert wird in diesem Zusammenhang die Versorgung von Vegetariern und Veganern mit Vitamin B12.
Da Vitamin B12 natürlicherweise hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch , Fisch, Eiern und Milch oder Milchprodukten vorkommt, gehen viele Menschen noch immer davon aus, dass sie als Veganer oder Vegetarier dieses Vitamin über Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen sollten.
In pflanzlichen Lebensmitteln kommt Vitamin B12 nur in Algen und Keimlingen und milchsauer vergorenem Gemüse vor.
Mittlerweile existieren jedoch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, die dies widerlegen. Ergebnis dieser Studien war stets ein ausreichender Vitamin B12-Gehalt im Blut der Vegetarier / Veganer.
Dies belegt, dass sich der Mensch auch ohne tierische Lebensmittel gesund ernähren kann, wenn er ausreichend Frischkost zu sich nimmt.

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