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Zwieback wird meist aus Teilauszugsmehl und nicht aus Vollkornmehl hergestellt, da durch das zweimalige Backen die Randschichten des Kornes leicht anbrennen. Der Mineralstoff- und Ballaststoffgehalt hängt wesentlich vom verwendeten Ausmahlgrad des Getreides ab.

 


Für Zwieback wird von Bio-Bäckern in der Regel Weizen- oder Dinkelmehl, Wasser, Hefe und Fett verwendet. Für den Geschmack sorgt Salz, Honig oder Rohrzucker. Was im Gegensatz zu manchen konventionellen Rezepturen keine Verwendung findet, sind Milchpulver und Eier.

 


Zwieback

Zwieback ist ein durch zweimaliges Erhitzen meist unter Verwendung von Hefe hergestelltes knuspriges Gebäck.

Im Gegensatz zu heute wurde Zwieback früher nicht als Schonkost gegessen. Es diente als Art Konservenbrot auf Schiffsreisen und in Kriegen. Die lange Haltbarkeit verdankt der Zwieback seinem aufwändigen Herstellungsverfahren. Durch das zweimalige Backen wird das Produkt aus Hefeteig trocken und ist so vor Schimmel und Verderb geschützt.

Um die typischen gleichmäßigen Poren zu erhalten, wird der Teig nach dem Aufgehen in Spezial-maschinen bearbeitet. Gebacken wird bei 160 bis 220 Grad. Nach dem Abkühlen und dem Schneiden in Scheiben wird der Zwieback bei hohen Temperaturen geröstet, bis der Wassergehalt gerade noch bei 3-5% liegt. Frisches Brot hat im Gegensatz dazu etwa 45%.


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