Pasteten bestehen in der Hauptsache aus Nährhefe-Paste. Wasser, Fett und Nährhefe werden miteinander vermischt. Die Hefe wirkt dabei als natürlicher Emulgator.
Diese Nährhefepaste wird meist noch mit Gemüsebrühe, Tomatenmark, Stärke und Sonnenblumenöl abgerundet und mit verschiedenen Geschmackszutaten wie z.B. Gemüse, Kräutern, Pilzen, Oliven oder Zwiebeln und Gewürzen vermengt.
In der Dose werden dann alle Zutaten zusammen erhitzt und so konserviert. Auch hier sind keine chemischen Konservierungsmittel zugesetzt. Deshalb sollten auch die geöffneten Pasteten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 1 bis 2 Wochen verbraucht werden.
Eine Unterscheidung dieser Produkte ist hier insofern nicht sinnvoll, da pflanzliche Brotaufstriche und Pasteten fast ausschließlich im Naturkosthandel und damit in Bio-Qualität erhältlich sind.
Somit ist gewährleistet, dass alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.
Weiterhin enthalten die Produkte keine synthetischen Zusatzstoffe wie z.B. modifizierte Stärke, künstliche Aromen, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder chemische Konservierungsstoffe.
Als Grundlage für pikante Brotaufstriche dienen meist gekochte Getreideerzeugnisse, Hülsenfrüchte, Gemüse, Kartoffeln oder Milchprodukte. Seltener besteht die Grundlage auch aus Soja, Lupinen oder Samen.
Die jeweilige Grundlage wird dann mit verschiedenen Geschmackszutaten wie z.B. Gewürzen, Kräutern oder Hefeextrakten vermischt.
Die Aufstriche sind meist cholesterinfrei und purinarm. Die Kennzeichnung auf der Verpackung lässt erkennen, ob der jeweilige Aufstrich zusätzlich auch noch milch-, ei-, gluten- oder hefefrei ist. Dies ist vor allem für Allergiker eine wichtige Information.
Brotaufstriche haben eine geschmeidige, gut streichfähige Konsistenz. Diese wird durch Zugabe von pflanzlichem Fett bewirkt. Meist wird hierfür ungehärtetes Palmfett in Bio-Qualität verwendet. Der Fettgehalt des fertigen Produktes liegt je nach Aufstrich zwischen 5 und 15 Prozent.
Als Bindemittel dienen meist Getreideprodukte wie z.B. Vollkornmehl, -schrot oder -flocken. Auch Agar-Agar, Pektin, Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl finden hier Verwendung.
Konserviert werden die Aufstriche durch Pasteurisation oder Sterilisation. Es werden keine chemischen Konservierungsmittel zugesetzt.
Bereits geöffnete Brotaufstriche sollten deshalb im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 14 Tagen verzehrt werden.
Pflanzliche Aufstriche sind die gesunde und schmackhafte Alternative zu Brotbelägen tierischer Herkunft. Man unterscheidet bei den Brotaufstrichen im Allgemeinen zwischen Aufstrichen und sog. Pasteten.
Die meisten Produkte werden als Konserve mit langer Haltbarkeit angeboten. In der Rubrik gekühlte Aufstriche finden Sie frische Erzeugnisse.

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