Allgemeines
Allgemeines: Derzeit ist die dritte Generation der Familie Amstutz in der Käserei am Werk. Der Betrieb befindet sich auf 1000 m. ü. M., an der Ortsgrenze zum jurassischen Fornet-Dessus und damit am Tor zu den Freibergen. Gekäst wird nach traditionellen, handwerklichen Methoden. Neben verschiedenen Berg- und Bioprodukten wird auch Tête de Moine AOP hergestellt. Dies erstaunt nicht, da in unmittelbarer Nähe der Käserei das Kloster Bellelay, die Wiege der berühmten Käsespezialität, liegt.
Bezeichnung des Lebensmittels
Rechtliche Bezeichnung des Produkts: Hartkäse
Herkunft
Zollrechtliche Herkunft: Schweiz (CH)
Zutaten
Zutaten: KUHMILCH* (Rohmilch), Siedesalz, Milchsäurekulturen, Lab; Rinde mit Rotkulturen behandelt
enthält folgende allergene Zutaten: Milch
enthält folgende allergene Zutaten: Milch
Zutatenlegende Data NatuRe: *aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
Nährwerte bezogen auf 100 g
Energie kJ / kcal: 1735 kJ / 415 kcal
Fett: 35g
davon gesättigte Fettsäuren: 22g
Kohlenhydrate: 0,38g
Eiweiß: 25g
Salz: 1,9g
Produktspezifische Angaben
Rechtlicher Status: Lebensmittel
Region: Kanton Bern
Besonderheiten: Tête de Moine wurde im 12. Jh. im Kloster Bellelay in der Ortschaft Bellelay im Berner Jura erfunden. Die Käseherstellung im Kloster wird 1192 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Tête de Moine galt lange Zeit als Zahlungsmittel des Klosters und erreichte so in der Region eine weite Verbreitung und Bekanntschaft. Die älteste Beschreibung des Bellelay-Käses (“Fromage de Bellelay”), wie wir ihn heute als Tête de Moine kennen, datiert aus dem Jahre 1628. Seinen Namen Tête de Moine erhielt der Käse der Legende nach 1797 von Soldaten der französischen Revolution, die Käselaibe im Keller des Klosters gefunden hatten, nachdem sie die Mönche vertrieben hatten. Die Soldaten übernahmen die traditionelle Methode, dünne Scheiben von der Oberseite des Käses zu kratzen. Da sie der Käse danach an die Tonsur von Mönchen erinnerte gaben sie ihm den Namen Tête de Moine, also Mönchskopf. Tatsächlich wurde der Käse aber wohl schon einige Jahre früher, um 1790, als “Mönchskopfkäse” bezeichnet. Es ist jedoch unklar, ob der Name tatsächlich von seiner Ähnlichkeit mit der Tonsur der Mönche zurückgeht oder auf die im Klosterkeller gelagerte Käsemenge pro Mönch bzw. Mönchskopf. Seit 2001 ist die Bezeichnung “Tête de Moine, Fromage de Bellelay” als g. U. eingetragen.
Rezept, Zubereitung: Tête de Moine AOP passt immer. Zu Rosetten gedreht macht Tête de Moine AOP die Käseplatte zu einer Augenweide. Besonders beliebt sind die Rosetten zum Aperitif oder zu Party-Buffets. Als Dekoration eignen sich beispielsweise frisches Obst wie Weintrauben, Feigen oder auch Nüsse. Sie können ihre Salate mit Tête de Moine AOP-Rosetten verfeinern. Als Geschenk mitgebracht, wird das Drehen der Girolle immer wieder zur Attraktion des Abends. Die Spezialität aus dem Schweizer Jura wird ebenfalls gerne als Dessert genossen. Dank seines ausgewogenen Geschmacks lässt sich Tête de Moine AOP mit fast allen Getränken kombinieren.
1981 wurde die “Girolle” erfunden, das heute typische Schneidegerät für den Tête de Moine. Unter der Abdeckhaube der Girolle bewahrt man ihn idealerweise, natürlich gekühlt, auf. Sie speichert die Feuchtigkeit und das volle Aroma des Käses bleibt erhalten. Fehlt die Abdeckhaube kann die Schnittfläche mittels einer Folie abgedeckt werden, um sie vor Austrocknung zu schützen.
Herstellung: Nur erstklassige Rohmilch aus dem AOP-Gebiet wird für den Tête de Moine verarbeitet. Die einzige zulässige Milchbehandlung ist eine leichte Entrahmung. Die Milch wird nicht pasteurisiert, denn allein Rohmilch, deren Geschmack in allen Facetten intakt geblieben ist, macht die Herstellung eines Käses mit diesem unverkennbaren Charakter möglich. Die Milchproduktion erfolgt in der AOP-Region, also nur einige Kilometer von den Käsereien entfernt. Die Milch wird zwei Mal am Tag frisch angeliefert. Um die Qualitäten der Milch zu bewahren, hat deren Verarbeitung möglichst frisch, spätestens 24 Stunden nach dem Melken zu erfolgen. In Dorfkäsereien wird sie nach den traditionellen Verfahren verarbeitet. Die entsprechenden Vorgaben sind im AOP-Pflichtenheft festgehalten. Während seiner Reifezeit wird der Tête de Moine AOP regelmäßig mit einer Mischung aus Salzwasser und einer Oberflächenkultur gebürstet.
Lager- und Aufbewahrungshinweis: Gekühlt bei 4-8 °C lagern
Milchart: Kuh
Süßung: nicht gesüßt
Rohmilch: ja
Wärmebehandlung: keine
Wärmebehandlung Käse: keine Wärmebehandlung
Homogenisiert: nein
Käsegruppe: Hartkäse
Fett i. Tr.: mindestens 52%
Lactosegehalt: <0,1%
Produzent: Vallée Verte GmbH
Fettgehaltsstufe: Rahmstufe
Art der Reifung: rindengereift
Reifezeit Text: mind. 90 Tage
Reifezeit Zahl: 90
Reifezeit Einheit: Tag(e)
Labart: Kälberlab
Salz: 1,9%
Salzart: Siedesalz
Rinde verzehrbar: ja
Rinde: Rotschmierekulturen
Käseform: Ganzer Laib
Geschmack: rein, aromatisch, mit zunehmender Reifung ausgeprägter
Geruch: charakteristisch nach Rotschmiere, fein-würzig
Konsistenz: fein, geschmeidig
Herkunft & Qualität
Wechselnde Ursprungsländer: nein
Ursprungsland/ -region Hauptzutaten: Schweiz
Verarbeitungsland: Schweiz
Verpackungsland: Schweiz
Bio-Erzeugnis: ja
Staatliche Siegel: EU Bio-Logo
Länderzusatz des EU-Logos: Schweizer Landwirtschaft
Öko-Kontrollstelle: CH-BIO-086, DE-ÖKO-003
Welcher Standard wird erfüllt: Bio Suisse Knospe
Weitere Qualitätskriterien und Labels: AOP Schweiz
Inverkehrbringer: Vallée Verte GmbH, Freiburger Straße 2a, D-77694 Kehl; info@vallee-verte.de
Gesetzliche Angaben & Richtlinien
Zusatzstoffe, Rechtlicher Hinweis: Keine deklarationspflichtigen Zusatzstoffe vorhanden
Rechtlicher Hinweis Ergänzung: mit Rohmilch hergestellt
Logistik
Füllgewicht: 0,8kg
Verpackungsart: Laib
Verpackungsmaterial: Saranfolie
Sonstiges
Aussprache: Tätt dö Moann
Produkthinweise
vegetarisch: nein
GTIN Stück: 3701002406452
Art. Nr: 50530
Allergiehinweise
enthalten: Milch, Kuhmilcheiweiß, Milcheiweiß
Spuren möglich: Laktose
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